Der Acker-Schachtelhalm trägt den lateinischen Namen „Equisetum arvense“. Vielen Menschen ist er aber wohl eher als „Acker-Zinnkraut“ oder „Pfannebutzer“ bekannt. Die volkstümlichen Namen dieses Wildkrauts gründen sich auf der früheren Verwendung der Sommertriebe als Putzmittel für Metall. Wer sich in der Botanik nicht genau auskennt, sollte die Pflanze nicht auf eigene Faust sammeln, da sie …
Den Besuch mit „Unkraut“ bewirten
Heute habe ich einen Web-Tipp für Hobbyköche und Gourmets, die sich einmal an Wildkräuter wagen wollen aber nicht genau wissen, wie. Der Kölner Stadtanzeiger brachte unlängst einen Artikel über Wildkräuter heraus. Neben guten Tipps zum Sammeln werden unter der etwas reißerischen Überschrift
Giersch als Heilkraut
Giersch wurde in früheren Zeiten sehr geschätzt. Manche Liebhaber des „Unkrauts“ versichern einen liebevolleren Umgang mit der hartnäckigen Pflanze, seit sie ihre Vorteile als Heil- und Küchenkraut erkannt haben. Die Hauptanwendungsgebiete des Giersch sind Rheuma und Gicht, weswegen die Pflanze als auch „Gichtkraut“ bekannt ist. Sie entfaltet ihre Wirkung zum Beispiel durch Umschläge, Saft und …
Giersch in Garten und Küche
Giersch ist ein Wildkraut und für einige Gärtner ein Feind, der unschädlich gemacht werden soll. Das liegt an der Fähigkeit einiger Wildkräuter, sich ungebremst zu vermehren, was sie zu potentiellen Unkräutern degradiert. Dabei ist die Pflanze mit dem lateinischen Namen „Aegopodium podagraria“ dabei, sich ihren Platz in der Küche wie in der Heilkunde zurück zu …
Löwenzahn – Rezepte und Verwendung in der Küche
Löwenzahn kann auch auf den Tisch kommen! Mittlerweile gibt es wieder viele Rezepte rund um das Wildkraut. Ernten sollte man die Blätter der Pflanze im Frühjahr. Die Triebe sind zu dieser Zeit besonders jung und haben noch nicht viele Bitterstoffe. Sammelgebiete sollten gut gewählt sein:
Rezept für Bärlauchpaste
Bärlauch ist ein saisonales Gewürzkraut und oft nur zwischen Februar und April erhältlich, da er danach blüht und bitter wird. Wer ganzjährig von den unzähligen geschmacklichen und gesundheitlichen Vorteilen profitieren möchte, kann entweder auf Bärlauchpesto aus dem Bioladen zurückgreifen, oder sich eine Bärlauchpaste herstellen. Diese Methode ist oft billiger und nicht auf eine einzige Verwendungsmöglichkeit …
Eisenkraut – Kult- und Zauberpflanze
Verbena officinalis, Taubenkraut, Devil´s Bane (Teufelsbann), Sagen oder Wunschkraut – schon die vielen unterschiedlichen Bezeichnungen für das Eisenkraut legen eine enge Verbindung zu Mythen und Aberglauben nahe. Schon in der Antike glaubte man daran, Eisenkraut sei eine heilende Pflanze mit Zauberkraft. Man benutzte sie zur Reinigung ritueller Anlagen, wie Tempel und Altäre, widmete die Verbene …
Huflattich: natürlicher Hustenstiller
Der Huflattich trägt den lateinischen Namen Tussilago farfara. Der Korbblütler gehört zu den Wildkräutern und war 1994 die Heilpflanze des Jahres. Die lateinische Bezeichnung des Huflattich weist auf seine Verwendung in der Heilkunde hin: Das lateinische Wort „tússis“ ist darin zu finden. Es bedeutet übersetzt „Husten“. Die Endung -ago weist auf das Wort „ágere“, was …
Die Brennnessel in Küche und Medizin
Wer schon den Schmerz spürte, den Brennnesseln verursachen, kann sich kaum vorstellen, dass diese Pflanzen tatsächlich essbar sind. Gesund sollen Brennnesseln obendrein sein. Als Wildkraut haben sie neben Bärlauch längst ihren Weg aus der Verbannung angetreten. Was früher als Unkraut denunziert wurde, kommt heute auf den Tisch. Die jungen Triebe der krautigen Pflanzen sind voller …
Das Gänsefingerkraut – alte Heilkräuter neu entdeckt
„Teufelszwirn, Sonnenblume, Mariengras, Goldrute, Zaunrübe und ich weiß nicht was, Platterbsen, Judasschilling, Gänsefingerkraut haben grüßend meinen Zaun geschaut. Einst lobte jeder sie, wer hätt´sie nicht gekannt. Doch heute werden als Unkraut sie vom Gartenbeet verbannt.“ John Clare Dieses Gedicht aus dem Band „Das kleine Käuter ABC“ beschreibt das Schicksal vieler Pflanzen, die einst geschätzt und …
