Trotz ihrer Giftigkeit ist die Poleiminze eine Heilpflanze, solange sie äußerlich angewendet wird. So hilft sie vor allem gegen Beschwerden während der Menstruation und bei Verdaaungsstörungen. Da das Kraut auch anregend auf die Gebärmutter wirkt, darf sie nicht während einer Schwangerschaft angewendet werden. Ebenso tabu sind Stillzeit und allgemein die Behandlung von Kindern. Man kann …
Die Poleiminze
Die Poleiminze gehört in Deutschland zu den gefährdeten Arten. Darum sollte sie niemals wild gesammelt werden. Sie wächst vor allem in feuchten Gebieten: An Flussufern, Seen und auf stark feuchten Wiesen. Kultiviert findet man zwei Varianten: Die Amerikanische Poleiminze (Hedeoma pulegioides) und die Poleiminze (Mentha pulegium). Bei ersterer handelt es sich um eine winterharte Einjährige, …
Falsche Kräuterbezeichnungen!
Es kommt immer wieder vor, dass man ein Kraut im Super- oder Baumarkt statt im Fachhandel ersteht. Bei mir scheint es dazu fast genauso oft vorzukommen, dass ich Kräuter kaufe, die einfach falsch oder unzureichend gekennzeichnet sind. Das „Bohnenkraut“ auf meinem Balkon entpuppte sich ja als Currykraut. Soweit so gut. Ein falsches Schild im Topf, …
Ananassalbei – so kochen Sie mit den Blättern und Blüten
In der Küche ist der Ananassalbei genauso vielseitig wie andere Vertreter der Gattung Salvia. Er eignet sich als Grundlage und zutat für zahlreiche leckere Gerichte. Essbar sind Blüten und Blätter der Pflanze. Die Blüten sind sehr süß und vor allem dekorativ. Man kann sie zu selbst gemachten Kräuter- oder Fruchtgelees ins Glas geben (nicht mitkochen) …
Der Ananassalbei
Der Ananassalbei (Salvia rutilans) ist schon ein erstaunliches Kraut: Seine Blätter duften bei Berührung nach Ananas. Isst oder kocht man ihn, schmeckt er jedoch eher herb. Der mehrjährige, nicht winterharte Ananassalbei kommt ursprünglich aus Mexiko und Guatemala. Hierzulande steht er am besten in einem großen Topf oder Kübel, der im Winter ins Haus geholt werden …
Den Besuch mit „Unkraut“ bewirten
Heute habe ich einen Web-Tipp für Hobbyköche und Gourmets, die sich einmal an Wildkräuter wagen wollen aber nicht genau wissen, wie. Der Kölner Stadtanzeiger brachte unlängst einen Artikel über Wildkräuter heraus. Neben guten Tipps zum Sammeln werden unter der etwas reißerischen Überschrift
Hausmittel gegen Blattläuse
Wer viele Nutzinsekten in seinem Garten hat, kann seine Pflanzen in der Regel in Sicherheit wissen. Denn Marienkäferlarven, Ohrwürmer, Schwebefliegen und Schlupfwespen sind der natürliche Feind der Blättläuse. Die kleinen grünen Plagegeister haben aber auch Freunde:
Blattläuse biologisch bekämpfen
Ich bin ja Tierfreund, aber wenn kleine saugende Läuse meinen Kräutern schaden, hört die Tierliebe auf. Meine Pfefferminze ist befallen. In Scharen haben sich Blattläuse auf ihr breit gemacht. Erst dachte ich daran, die Pflanze zu entsorgen, aber ganz so einfach will ich das mühevoll hochgezüchtete Teekraut nicht aufgeben. Was also tun? Ich schaute mich …
Giersch als Heilkraut
Giersch wurde in früheren Zeiten sehr geschätzt. Manche Liebhaber des „Unkrauts“ versichern einen liebevolleren Umgang mit der hartnäckigen Pflanze, seit sie ihre Vorteile als Heil- und Küchenkraut erkannt haben. Die Hauptanwendungsgebiete des Giersch sind Rheuma und Gicht, weswegen die Pflanze als auch „Gichtkraut“ bekannt ist. Sie entfaltet ihre Wirkung zum Beispiel durch Umschläge, Saft und …
Giersch in Garten und Küche
Giersch ist ein Wildkraut und für einige Gärtner ein Feind, der unschädlich gemacht werden soll. Das liegt an der Fähigkeit einiger Wildkräuter, sich ungebremst zu vermehren, was sie zu potentiellen Unkräutern degradiert. Dabei ist die Pflanze mit dem lateinischen Namen „Aegopodium podagraria“ dabei, sich ihren Platz in der Küche wie in der Heilkunde zurück zu …
