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	<title>Verbraucherschutz-Archiv - kraeuterallerlei.de</title>
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	<description>- Die Kräuterseite</description>
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		<title>Engelstrompete: Das Datura Gewächs und seine berauschende Geschichte</title>
		<link>https://kraeuterallerlei.de/engelstrompete-das-datura-gewachs-und-seine-berauschende-geschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kraeuteradministrator]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jul 2012 08:31:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kräuter als Heilmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Giftpflanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Engelstrompete gehört zu der Familie der Stechäpfel (Datura). Während sie sich heute auf Grund ihrer schönen Blüten in immer mehr heimischen Gärten findet, ist ihr Ursprung ein ganz anderer. Heimisch ist die Engelstrompete in Südamerika, wo sie nicht nur zur Zierde diente. Die Ureinwohner Südamerikas schätzten die medizinische Wirkung des Datura Heilkrautes und inhalierten &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kraeuterallerlei.de/engelstrompete-das-datura-gewachs-und-seine-berauschende-geschichte/">Engelstrompete: Das Datura Gewächs und seine berauschende Geschichte</a> erschien zuerst auf <a href="https://kraeuterallerlei.de">kraeuterallerlei.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Engelstrompete gehört zu der Familie der Stechäpfel (Datura). Während sie sich heute auf Grund ihrer schönen Blüten in immer mehr heimischen Gärten findet, ist ihr Ursprung ein ganz anderer. Heimisch ist die Engelstrompete in Südamerika, wo sie nicht nur zur Zierde diente.</strong></p>
<p>Die Ureinwohner Südamerikas schätzten die medizinische Wirkung des Datura Heilkrautes und inhalierten den Rauch um <a href="/kraeutertee-gegen-asthma/" target="_blank">Asthma zu lindern</a>. Doch warum sind Stechäpfel in unserer heutigen Medizin nicht zu finden? Und wieso verschwinden immer häufiger Engelstrompeten über Nacht aus den Gärten ihrer Besitzer?</p>
<h3></h3>
<h3><strong>Engelstrompeten und ihre berauschende Wirkung</strong></h3>
<p>Die Ureinwohner haben die Engelstrompete nicht nur zu medizinischen Zwecken verwendet. Blüten und Blätter können einen stark berauschenden Effekt haben. So brauten die peruanischen Ureinwohner ein narkotisches Getränk aus den Blättern der Pflanze, den sogenannten Tonga. Man trank ihn insbesondere vor Beschwörungen und Ritualen um in Ekstase zu verfallen. Neben dem Tee wurde auch das Rauchen der Blätter sowie Blüten als sinneserweiternde Maßnahme genutzt, was auch erklärt, warum die Engelstrompete nicht zu einem gängigen Asthmamittel wurde. In der Kultur der Ureinwohner ging man davon aus, dass der Rauschzustand eine engere Verbindung zu den Göttern herstellt.<span id="more-6528"></span></p>
<h3></h3>
<h3><strong>Stechäpfel und Drogenmissbrauch</strong></h3>
<p>Wenn heute aus Deutschlands Gärten Engelstrompeten gestohlen werden, ist aber nur selten die Suche nach einer engeren Verbindung zu Gott der Grund. Das manche Gewächse eine <a href="/wermut-heilkraut-oder-rauschgift/" target="_blank">berauschende Wirkung</a> haben, ist auch der Jugend nicht entgangen und anders als die meisten Drogen ist die Engelstrompete in Nachbars Garten zu finden. Dabei kann sich der stimmungsaufhellende Rausch schnell ins Gegenteil verkehren. Der Konsum kann zu Halluzinationen, die wahnähnliche Ausmaße annehmen, und extremer Hektik und Unruhe führen (mehr zu den Nebenwirkungen gibt es <a href="http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/vier-jugendliche-vergiften-sich-engelstrompete-429600.html" target="_blank">hier</a>). Die Dosierung ist äußerst schwierig, weil man nie genau weiß wie viel Wirkstoff in Blatt oder Blüte enthalten ist, das kann von Blatt zu Blatt und von Pflanze zu Pflanze variieren. Deshalb ist vom berauschenden Konsum des Stechapfel-Gewächses dringend abzuraten.</p>
<p>Wer eine Engelstrompete im Garten stehen hat, muss sich jetzt aber keine Sorgen machen wegen Drogenanbaus hinter Gittern zu landen. Das Gewächs gilt hier zu Lande rechtlich gesehen nicht als Droge.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Diese Johanniskraut-Medikamente sind verschreibungspflichtig seit 1. April 2009</title>
		<link>https://kraeuterallerlei.de/diese-johanniskraut-medikamente-sind-verschreibungspflichtig-seit-1-april-2009/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[kraeuteradministrator]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 19:15:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kräuter als Heilmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanze]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 1. April 2009 fallen einige Johanniskraut-Medikamente unter die Verschreibungspflicht. Die wichtigste Nachricht: die Neuerung betrifft nur wenige Medikamente! Denn verschreibungspflichtig sind vorerst nur solche Medikamente mit Johanniskraut, die für die Behandlung von mittelschweren Depressionen ausgelegt sind.  Bundesrat beschließt Verschreibungspflicht Laut Bundesratsbeschluss sind alle Johanniskraut-Präparate, die zur Behandlung von mittelschweren (!) Depressionen zugelassen sind, ab &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kraeuterallerlei.de/diese-johanniskraut-medikamente-sind-verschreibungspflichtig-seit-1-april-2009/">Diese Johanniskraut-Medikamente sind verschreibungspflichtig seit 1. April 2009</a> erschien zuerst auf <a href="https://kraeuterallerlei.de">kraeuterallerlei.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit 1. April 2009 fallen einige Johanniskraut-Medikamente unter die Verschreibungspflicht. Die wichtigste Nachricht: die Neuerung betrifft nur wenige Medikamente! Denn verschreibungspflichtig sind vorerst nur solche Medikamente mit Johanniskraut, die für die Behandlung von mittelschweren Depressionen ausgelegt sind. </strong></p>
<h2>Bundesrat beschließt Verschreibungspflicht</h2>
<p>Laut Bundesratsbeschluss sind alle <a title="Johanniskraut in der Heilkunde " href="/johanniskraut-in-der-heilkunde/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Johanniskraut</a>-Präparate, die zur Behandlung von mittelschweren (!) Depressionen zugelassen sind, ab 1. April 2009 verschreibungspflichtig geworden. Nach dem derzeitigen Stand der sogenannten Rote Liste sind jedoch nur wenige Produkte davon betroffen. Die meisten Johanniskraut-Medikamente sind für leichte vorübergehende Depressionen und depressive Verstimmungszustände indiziert.</p>
<p>Der Gesetzgeber begründet dies mit der Aussage, dass mittelschwere Depressionen eine genaue Indikation und Diagnose erfordern. Soll heißen: Laien können nur schwer zwischen einer leichten und mittelschweren Depression unterscheiden. Diagnose und Therapie gehören in die Obhut eines Arztes. Die Verschreibungspflicht ist an keine Dosierung gebunden.</p>
<h2>Hinweise zu erhältlichen Johanniskraut-Medikamenten</h2>
<p>Danach unterliegt nach derzeitigem Stand beispielsweise das zur Behandlung mittelschwerer Depressionen zugelassene <strong>Jarsin® 300 mg</strong> zum 1. April 2009 der Verschreibungspflicht. Die höher dosierten Präparate Jarsin® 450 mg und 750 mg bleiben &#8222;nur&#8220; apothekenpflichtig, da sie diese Indikation nicht beanspruchen. Weitere Johanniskraut-Präparate mit der Indikation mittelschwere Depression sind <strong>Neuroplant® 300 mg</strong>, <strong>Neuroplant® Aktiv</strong> und <strong>Laif® 900</strong>.</p>
<h2>Pflanzliche Alternativen zum Johanniskraut</h2>
<p>Unruhe, Depression, <a title="Tee-Mischung mit Schlüsselblume gegen Schlaflosigkeit, Rheuma und zur Blutreinigung" href="/tee-mit-schluesselblume-tee-mischung-gegen-schlaflosigkeit-rheuma-und-zur-blutreinigung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schlaflosigkeit</a> und Schlafstörungen sind immer wieder Thema hier im Blog und es gibt reichlich Auswahl und Tipps gegen alle diese Unannehmlichkeiten. Etwa aus dem Repertoire von <a title="Hildegard von Bingen" href="/tag/hildegard-von-bingen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hildegard von Bingen</a> oder <a title="maria treben" href="/tag/maria-treben/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Maria Treben</a>. Vielleicht interessieren Sie sich deshalb auch für die Beiträge über <a title="Hildegard von Bingen: Hopfen zur Beruhigung, Gerste nach Erkältung" href="/hildegard-von-bingen-hopfen-zur-beruhigung-gerste-nach-erkaeltung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hopfen zur Beruhigung</a>, über <a title="Baldrian - das beruhigende Heilkraut" href="/baldrian-das-beruhigende-heilkraut/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Baldrian</a> und über das <a title="Natürliche Medizin für ADHS Kinder: Schmuse Kräuterkissen mit Lavendel" href="/natuerliche-medizin-fuer-adhs-kinder-schmuse-kraeuterkissen-mit-lavendel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schmuse-Kräuterkissen mit Lavendel</a>. Wie immer sind Sie herzlich eingeladen, aktiv mit Tipps und Kommentaren teilzunehmen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Quelle: </em></p>
<p><em>Deutscher Apotheker Verlag</em><br />
</br><br />
Bild: Pixabay, 384846, stevepb </br></br></p>
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		<title>Schwangerschaft: Welche Kräuter sind verboten?</title>
		<link>https://kraeuterallerlei.de/schwangerschaft-welche-kraeuter-sind-verboten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[kraeuteradministrator]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 15:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kräuter als Heilmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kraeuterallerlei.de/schwangerschaft-welche-kraeuter-sind-verboten/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Viele Kräuter sind für ihre Wirkung auf den weiblichen Zyklus oder auch die Gebärmutter bekannt, was nicht nur in der Menopause, sondern auch während einer Schwangerschaft interessant ist. Schwangere müssen sich nicht nur mit den Hauptbestandteilen der Ernährung auseinandersetzen, sondern eben auch mit Gewürzen und Kräutern. Das Portal &#8222;Hallo Eltern&#8220; hat dazu einen sehr lesenswerten &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kraeuterallerlei.de/schwangerschaft-welche-kraeuter-sind-verboten/">Schwangerschaft: Welche Kräuter sind verboten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://kraeuterallerlei.de">kraeuterallerlei.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele Kräuter sind für ihre Wirkung auf den weiblichen Zyklus oder auch die Gebärmutter bekannt, was nicht nur in der Menopause, sondern auch während einer Schwangerschaft interessant ist.<br />
</strong><br />
Schwangere müssen sich nicht nur mit den Hauptbestandteilen der Ernährung auseinandersetzen, sondern eben auch mit Gewürzen und Kräutern. Das Portal &#8222;Hallo Eltern&#8220; hat dazu einen sehr lesenswerten Artikel im Programm, der nicht nur die gefährlichen Kräuter während der Schwangerschaft auflistet, sondern auch auf die &#8222;guten&#8220; Heilpflanzen eingeht.</p>
<p>So sollten Schwangere unbedingt wehen- und menstruationsfördernde Kräuter und Gewürze wie <span id="more-753"></span>Salbei, <a href="/die-gemeine-schafgarbe-natuerliche-wundarznei/" title="Gemeine Schafgarbe" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schafgarbe</a>, Muskatnuss, Anis, Zimtrinde und Zimtblätter, sowie süßen Fenchel vermeiden. Gerade, wenn die Schwangerschaft am Anfang steht, können dieses Kräuter gefährlich werden, weil sie die Menstruation fördern und somit zu einer Fehlgeburt führen könnten. <strong>Die komplette Liste der weiteren, kritischen Kräuter gibt es hier. </strong></p>
<p>Darüber hinaus gibt es ja nicht nur Kräuter, die schlecht für die Schwangerschaft sind sondern auch solche, die z.B. die Gebärmutter stärken oder bei einer verzögerten Wehentätigkeit am Ende der Schwangerschaft helfen können.</p>
<p>Die Anwendung sollte aber immer unbedingt unter Aufsicht erfolgen, sowohl Arzt als auch Hebamme müssen informiert sein, falls man die Heilpflanzen nicht auf ihr Anraten, sondern unter Begleitung eines kundigen und ausgebildeten Dritten einnimmt. Zum Wohle des Ungeborenen sollte im Zweifel immer der Verzicht auf bestimmte <a href="/kraeuter-und-gewuerze-eine-spannende-geschichte/" title="Geschichte der Kräuter und Gewürze" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gewürze</a> einem möglichen Risiko vorgezogen werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kraeuterallerlei.de/schwangerschaft-welche-kraeuter-sind-verboten/">Schwangerschaft: Welche Kräuter sind verboten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://kraeuterallerlei.de">kraeuterallerlei.de</a>.</p>
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		<title>Spice: JWH-018 macht high</title>
		<link>https://kraeuterallerlei.de/spice-jwh-018-macht-high/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kraeuteradministrator]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 09:17:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kräuter als Heilmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Kräutersorten]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Kräutermischung]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wird Spice jetzt endlich verboten oder doch zum Arzneimittel? Nachdem nun, endlich muss man sagen, ein chemischer Zusatzstoff in der Kräutermischung gefunden wurde sieht das Gesetzt vor, den Verkauf zunächst für 14 Tage zu stoppen. Denn die Substanz JWH-018 fällt unter das Arzneimittelgesetz, wurde aber bekanntlich vom Hersteller nicht angegeben. Was ist denn nun dieser &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kraeuterallerlei.de/spice-jwh-018-macht-high/">Spice: JWH-018 macht high</a> erschien zuerst auf <a href="https://kraeuterallerlei.de">kraeuterallerlei.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wird Spice jetzt endlich verboten oder doch zum Arzneimittel?</strong></p>
<p>Nachdem nun, endlich muss man sagen, ein chemischer Zusatzstoff in der Kräutermischung gefunden wurde sieht das Gesetzt vor, den Verkauf zunächst für 14 Tage zu stoppen. Denn die Substanz JWH-018 fällt unter das Arzneimittelgesetz, wurde aber bekanntlich vom Hersteller nicht angegeben.</p>
<p><strong>Was ist denn nun dieser ominöse Stoff genau?</strong><br />
&#8222;Die gefundene Substanz JWH-018 ist ein <span id="more-687"></span>CB Rezeptor Agonist mit THC Wirkung und erklärt vollständig die durch Spice hervorgerufenen Effekte.&#8220; So steht es im <a href="http://usualredant.de/drogen/download/analyse-thc-pharm-spice-jwh-018.pdf" title="Bericht über Spice" target="_blank">Bericht</a> der Firma THC Pharm Frankfurt, die den Stoff gefunden hat. Es handelt sich im Prinzip um ein synthetisches Cannabinoid, von denen es hunderte gibt. Das Kürzel JWH weist auf den Erfinder Dr. John W. Huffmann von der Clemson University in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Studie von THC Pharm weist besonders auf die Bedenklichkeit hin, dass der Stoff von den Herstellern des &#8222;Räuchermittels&#8220; <a href="/spice-wird-vom-bfr-untersucht/" title="Spice wird vom BfR untersucht" target="_blank">Spice</a> verschwiegen wurde.</p>
<p>Viele andere fragen sich, warum die versetzten Kräuter gefährlich sind. Wie lassen sich Langzeitwirkungen beurteilen? Dazu habe ich einen recht <a href="http://sh1.antville.org/stories/1865354/" target="_blank">interessanten Artikel</a> gefunden, dessen Aussagen ich  aufgrund meiner dürftigen Kenntnisse in Biochemie zunächst glauben muss. So beschreibt der Autor, dass JWH-018 das Potential besäße, krebserregende Substanzen zu bilden. Außerdem lagere sich der Stoff, ebenso wie THC, im Fettgewebe an und verbleibt somit für längere Zeit im Körper. Fraglich ist zudem, in welcher Qualität die Spice-Variationen den Stoff enthalten, denn es liegt die Vermutung nahe, dass dieser nur in verunreinigter Form enthalten ist.</p>
<p>Das alles sind Fragen, die in den nächsten Tagen noch geklärt werden müssen. Wenn aber der Stoff unter das Arzneimittelgesetz fällt, wie es überall zu hören/lesen ist, ließe sich Spice dann in einem Zulassungsverfahren wirklich legalisieren, wie es einige (Horror-)Visionen verkünden? Kauft der Kiffer von Morgen seinen Stoff dann in der Apotheke?</p>
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			</item>
		<item>
		<title>BfR warnt vor Spice</title>
		<link>https://kraeuterallerlei.de/bfr-warnt-vor-spice/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kraeuteradministrator]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 06:23:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät vom Gebrauch der &#8222;Modedroge&#8220; Spice ab. In einem kürzlich erschienenen Bericht des BfR, der auf den Grundlagen einer Untersuchung der freiverkäuflichen Droge fußt, rät das Amt von Spice ab. Labortests unterschiedlicher Institute hätten der Mitteilung zufolge ergeben, dass die eigentlich als Räucherwerk im Handel erhältliche Kräutermischung neben den acht, auf &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kraeuterallerlei.de/bfr-warnt-vor-spice/">BfR warnt vor Spice</a> erschien zuerst auf <a href="https://kraeuterallerlei.de">kraeuterallerlei.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät vom Gebrauch der &#8222;Modedroge&#8220; Spice ab.</strong></p>
<p>In einem kürzlich erschienenen <a href="http://www.bfr.bund.de/cm/216/bfr_raet_vom_konsum_der_kraeutermischung_spice_ab.pdf" target="_blank">Bericht des BfR</a>, der auf den Grundlagen einer Untersuchung der freiverkäuflichen Droge fußt, rät das Amt von Spice ab. Labortests unterschiedlicher Institute hätten der Mitteilung zufolge ergeben, dass <span id="more-673"></span>die eigentlich als Räucherwerk im Handel erhältliche Kräutermischung neben den acht, auf der Packung verzeichneten Kräutern, auch &#8222;herzwirksame Alkaloide, <a href="/bitterstoffe-in-kraeutern/" title="Bitterstoffe" target="_blank">Bitterstoffe</a> oder auch Glykoside&#8220; enthalte, &#8222;die Einfluss auf die Gesundheit des Menschen haben können.&#8220; Zudem enthält die Mischung Tocopherol. Dabei handelt es sich um Vitamin E, das für den menschlichen Körper im Grunde nicht gefährlich ist. Eine erhöhte Aufnahme des fettlöslichen Vitamins, dass &#8211; anders als andere Vitamine dieser Klasse &#8211; über Leber und Niere ausgeschieden wird, kann jedoch Studien zufolge bei erhöhter Dosierung über einen längeren Zeitraum bei Rauchern das Risiko für Hirnblutungen erhöhen.</p>
<p>In der Industrie wird <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tocopherol#Aufgabe.2FFunktion_im_K.C3.B6rper" title="Tocopherol" target="_blank">Tocopherol</a> vor allem als Antioxidationsmittel verwendet. Was der Stoff in der Mischung &#8222;Spice&#8220; zu suchen hat, konnte bisher nicht geklärt werden. Weiterhin ist bislang nicht geklärt, ob die hohen Mengen der Substanz möglicherweise mit synthetischen Stoffen in Verbindung stehen, die Spice neben den angegebenen Pflanzen enthält. Die Wege durch den deutschen Bürokratensumpf sind lang und beschwerlich: Die Bewertung des BfR ist zunächst einmal nur Grundlage für weitere empfohlene Laboruntersuchungen. Bis dahin haben Händler und Konsumenten nichts zu befürchten, außer die in den Medien immer wieder beschworene große Nachfrage und daraus folgenden Lieferengpässe. Deutschland verdient fleißig mit, denn was frei im Handel erhältlich ist, wirft Steuern ab. Ein Schelm, wer da absichtliche Verschlafenheit in Bezug auf &#8222;<a href="/spice-wird-vom-bfr-untersucht/" title="Spice wird vom BfR untersucht" target="_blank">Spice</a>&#8220; unterstellt&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kraeuterallerlei.de/bfr-warnt-vor-spice/">BfR warnt vor Spice</a> erschien zuerst auf <a href="https://kraeuterallerlei.de">kraeuterallerlei.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pestizide in Lebensmitteln: Was steckt hinter der Greenpeace Studie?</title>
		<link>https://kraeuterallerlei.de/pestizide-in-lebensmitteln-was-steckt-hinter-der-greenpeace-studie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kraeuteradministrator]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 11:06:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kraeuterallerlei.de/pestizide-in-lebensmitteln-was-steckt-hinter-der-greenpeace-studie/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Greenpeace meldet sich erneut mit einem &#8222;Lebensmittelskandal&#8220;. Nachdem im Jahre 2005 das Obst- und Gemüseangebot in deutschen Supermärkten öffentlich wirksam untersucht wurde, sind es nun Kräuter und Gewürze, die der Umweltorganisation offenbar Sorgen bereiten. Der Vorwurf der unzähligen Interessenverbände, Greenpeace würde Ergebnisse verfälschen und eigene Bewertungsmaßstäbe ansetzen, um Verbraucher zu verwirren, ist mir persönlich etwas &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kraeuterallerlei.de/pestizide-in-lebensmitteln-was-steckt-hinter-der-greenpeace-studie/">Pestizide in Lebensmitteln: Was steckt hinter der Greenpeace Studie?</a> erschien zuerst auf <a href="https://kraeuterallerlei.de">kraeuterallerlei.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><strong>Greenpeace meldet sich erneut mit einem &#8222;Lebensmittelskandal&#8220;. Nachdem im Jahre 2005 das Obst- und Gemüseangebot in deutschen Supermärkten öffentlich wirksam untersucht wurde, sind es nun Kräuter und Gewürze, die der Umweltorganisation offenbar Sorgen bereiten. </strong></p>
<p style="text-align: center">
<p>Der Vorwurf der unzähligen Interessenverbände, Greenpeace würde Ergebnisse verfälschen und eigene Bewertungsmaßstäbe ansetzen, um Verbraucher zu verwirren, ist mir persönlich etwas zu eindimensional im Netz vertreten. Mir fiel neben der Debatte um Panikmache und Verbraucherverwirrung die (erneute) Sonderrolle des Konzerns &#8222;Lidl&#8220; auf, denn aufgrund der angeblich fehlenden Produktvielfalt konnten nur drei Proben genommen werden. Nur der Vollständigkeit halber: Untersucht wurden &#8222;33 Proben verschiedener Kräuter und Gewürze: <a href="/petersilie-kuechengewuerz-und-heilpflanze/" title="Petersilie" target="_blank" rel="noopener">Petersilie</a> (10 Proben, davon 7 frisch, 3 getrocknet), Dill (5 Proben, getrocknet), Ingwer (6 Proben, frisch) sowie Pfeffer (5 Proben, davon 3 schwarz, ganz und 2 weiß, gemahlen) und Paprikapulver (7 Proben).  Bei Trockenkräutern wurden jeweils mindestens 30 Gramm, bei Frischware mindestens 60 Gramm gekauft und untersucht.&#8220; (Quelle: Greenpeace Studie)</p>
<p>Nun bin ich kein regelmäßiger Lidl-Kunde und kann das Angebot schlecht beurteilen, aber <span id="more-588"></span>es kommt mir reichlich merkwürdig vor, denn die Irrungen und Wirrungen zwischen Lidl und Greenpeace klingen in meinem Kopf noch nach.</p>
<p><strong>Dennoch und bei aller Kritik: </strong>Kann es nicht sein, dass Greenpeace eine Strategie verfolgt, die &#8211; abgesehen von den gewählten Mitteln &#8211; durchaus sinnvoll ist und über reine Panikmache hinaus geht? Denn wie sonst können Verbraucher aus dem bequemen Konsumschlaf erweckt werden? Verantwortung zu übernehmen, für die Produkte die wir unseren Kindern und uns selbst vorsetzen, ist doch längst kein Thema mehr. Das beginnt bei Babynahrung aus dem Supermarkt und zieht sich in dieser Form viel zu oft durch den Alltag. Bestätigtes Vertrauen in die Produkte ist meiner Meinung nach beim Lebensmittelkauf ein seltener Luxus geworden. Damit meine ich nicht, dass wir alle völlig paranoid durch den Supermarkt laufen sollen, aber einmal mehr hinschauen und ab und an Dinge hinterfragen, das sollte für jeden möglich sein. Diese Erkenntnis lese ich zwischen den Zeilen, wenn Greenpeace wieder einmal aus Mücken Elefanten macht, denn nur Skandale können die &#8222;Generation Konsum&#8220; noch aufwecken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kraeuterallerlei.de/pestizide-in-lebensmitteln-was-steckt-hinter-der-greenpeace-studie/">Pestizide in Lebensmitteln: Was steckt hinter der Greenpeace Studie?</a> erschien zuerst auf <a href="https://kraeuterallerlei.de">kraeuterallerlei.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Greenpeace: Die neue Studie über Pestizide in Kräutern und Gewürzen</title>
		<link>https://kraeuterallerlei.de/greenpeace-die-neue-studie-ueber-pestizide-in-kraeutern-und-gewuerzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kraeuteradministrator]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 10:49:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Greenpeace macht mal wieder Lärm. Diesmal geht es um die Pestizidbelastung in Gewürzen und getrockneten, sowie frischen Kräutern. Nachdem das LAVES gerade festgestellt hatte, dass frische, getrocknete und eingefrorene Kräuter weitgehend unbelastet sind (also in ihrem Gehalt an Pestiziden nicht die zugelassene Höchstmenge überschreiten), stellt Greenpeace in einer kürzlich veröffentlichten Studie das Gegenteil fest. Die &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kraeuterallerlei.de/greenpeace-die-neue-studie-ueber-pestizide-in-kraeutern-und-gewuerzen/">Greenpeace: Die neue Studie über Pestizide in Kräutern und Gewürzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://kraeuterallerlei.de">kraeuterallerlei.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Greenpeace macht mal wieder Lärm. Diesmal geht es um die Pestizidbelastung in Gewürzen und getrockneten, sowie frischen Kräutern. </strong></p>
<p>Nachdem das <a href="/studie-ergibt-kraeuter-sind-weitgehend-unbelastet/" title="LAVES Studie zu Kräutern" target="_blank">LAVES</a> gerade festgestellt hatte, dass frische, getrocknete und eingefrorene Kräuter weitgehend unbelastet sind (also in ihrem Gehalt an Pestiziden nicht die zugelassene Höchstmenge überschreiten), stellt <strong>Greenpeace</strong> in einer kürzlich veröffentlichten Studie das Gegenteil fest. Die Veröffentlichung setzte sofort eine Kritiklawine in Gang: Die Maschinerie &#8222;Industrie&#8220; protestiert, wirft Greenpeace Panikmache und Verunsicherung der Verbraucher vor und fürchtet Umsatzeinbußen. Der Grund: Die <span id="more-585"></span>Umweltorganisation bastelt sich nach Ansicht der Verbände eine eigene Bewertungsskala zusammen: Grundlage für die Einschätzung des Belastungsrisikos bestimmter Lebensmittel sollten die festgesetzten Rückstandshöchstmengen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sein. Greenpeace setzt aber den Maßstab bei den EU-Richtlinien von 2005  an (diese sind schärfer, als die am 1. September 2008 harmonisierten Grenzwerte der EU)und berücksichtigt zudem die eigenen Referenzwerte aus der Anfang 2008 veröffentlichten <strong>&#8222;Schwarzen Liste&#8220;</strong>.</p>
<p>Verschiedene Organisationen bemängeln außerdem, dass die Studie beispielsweise die Grenzwerte für frischen Paprika denen des getrockneten Produktes gleichsetzt. Vorwürfe von Seiten der Umweltorganisation, mehrere Grenzwerte würden überschritten, sind nicht in jedem Fall abwegig, werden aber von führenden Industrieverbänden entschärft.<br />
Der Industrieverband Agrar eV. (IVA) versucht die Verwirrung der Verbraucher zum Beispiel mit folgender <a href="http://www.gourmet-report.de/artikel/21036/Kraeuter-und-Gewuerze.html" title="Zur Quelle" target="_blank">Stellungnahme</a> zu lichten:</p>
<address>&#8222;Die von Greenpeace in der heutigen Pressemitteilung kritisierten Wirkstoffe werden beim Anbau von Kräutern und Gewürzen zur Bekämpfung von pilzlichen Krankheitserregern eingesetzt. Deren giftige Stoffwechselprodukte, die Mykotoxine, können die Gesundheit der Verbraucher stark belasten. Im Vergleich hierzu können die Risiken für den Verbraucher durch Rückstände von Pflanzenschutzmitteln als vernachlässigbar angesehen werden, so Koch-Achelpöhler (Hauptgeschäftsführer IVA).&#8220;<br />
</address>
<p><strong>Soll also das &#8222;Prinzip des kleineren Übels&#8220; die Verbraucher beruhigen? Verfolgt Greenpeace eine Strategie, die möglicherweise über eine kurze Panikmache hinausgeht ?</strong></p>
<p><strong> Meinungen, Bewertungen und weitere Auffälligkeiten lesen Sie morgen im zweiten Teil dieses Artikels.<br />
</strong></p>
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			</item>
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		<title>Studie ergibt: Kräuter sind weitgehend unbelastet</title>
		<link>https://kraeuterallerlei.de/studie-ergibt-kraeuter-sind-weitgehend-unbelastet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kraeuteradministrator]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 15:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine aktuelle Studie im Auftrag des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) liefert höchst erfreuliche Ergebnisse zur Belastung von Kräutern in Bezug auf Pflanzenschutzmittel. Untersucht wurden eine Menge von insgesamt 30 Proben (22 aus der konventionellen Landwirtschaft, der Rest aus Ökoanbau) , die sich aber nicht nur aus den gängigsten frischen Kräutern, sondern auch aus &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kraeuterallerlei.de/studie-ergibt-kraeuter-sind-weitgehend-unbelastet/">Studie ergibt: Kräuter sind weitgehend unbelastet</a> erschien zuerst auf <a href="https://kraeuterallerlei.de">kraeuterallerlei.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine aktuelle Studie im Auftrag des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) liefert höchst erfreuliche Ergebnisse zur Belastung von Kräutern in Bezug auf Pflanzenschutzmittel.</strong></p>
<p style="text-align: center">
<p>Untersucht wurden eine Menge von insgesamt 30 Proben (22 aus der konventionellen Landwirtschaft, der Rest aus Ökoanbau) , die sich aber nicht nur aus den gängigsten frischen Kräutern, sondern auch aus gefriergetrockneten, eingefrorenen, abgepackten bzw. offenen Kräutern im Bund und Kräutern im Topf zusammensetzte. Ziel war vor allem, die beliebten Würzpflanzen wie <a href="/rosmarin/" title="Rosmarin" target="_blank">Rosmarin</a>, Schnittlauch, Bärlauch und Co. auf eventuelle Reste von Pflanzenschutzmitteln zu untersuchen. (Denn, wie Dabei fielen 63 Prozent der Proben erfreulicherweise dadurch auf, dass sich in ihnen gar keine derartigen Substanzen feststellen ließen. Die restlichen Kräuter enthielten<span id="more-558"></span> nur geringe Mengen an Pflanzenschutzmittel-Rückständen (unter 0,01 mg/KG).</p>
<p style="text-align: center">
<p>Bei <a href="/baerlauch-das-delikate-fruehlingskraut/" title="Bärlauch" target="_blank">Bärlauch</a> und Schnittlauch fanden sich gar keine Rückstände. Von den sieben Bärlauchproben stammten sechs aus biologischem Anbau. Auch Schnittlauch in frischer und gefrorener Form enthielt keine Rückstände. In diesem Fall bestand die untersuchte Menge aus drei frischen bzw. zwei gefroren Proben, die zum größten Teil aus konventionellem Anbau kamen (eine Probe unter den gefrorenen war ein Bioprodukt).</p>
<p>Untersucht wurden zudem jeweils drei Proben einer &#8222;8-Kräuter-Mischung&#8220; (gefroren), zwei Proben einer gefriergetrockneten Salatkräutermischung sowie eine gefrorene Mischung dieser Art. Bis auf eine Probe bei der gefriergetrockneten Salatkräutermischung enthielten alle getesteten Produkte Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, die jedoch als unbedenklich eingestuft wurden, da sie die zulässigen Höchstgrenzen nicht überschritten.</p>
<p>Die detaillierten Ergebnisse gibt es direkt beim <a href="http://www.laves.niedersachsen.de/master/C48648286_N1245_L20_D0_I826" title="LAVES" target="_blank">LAVES</a>.</p>
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		<item>
		<title>Falsche Kräuterbezeichnungen!</title>
		<link>https://kraeuterallerlei.de/falsche-kraeuterbezeichnungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kraeuteradministrator]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 11:47:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kräutersorten]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kraeuterallerlei.de/falsche-kraeuterbezeichnungen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es kommt immer wieder vor, dass man ein Kraut im Super- oder Baumarkt statt im Fachhandel ersteht. Bei mir scheint es dazu fast genauso oft vorzukommen, dass ich Kräuter kaufe, die einfach falsch oder unzureichend gekennzeichnet sind. Das &#8222;Bohnenkraut&#8220; auf meinem Balkon entpuppte sich ja als Currykraut. Soweit so gut. Ein falsches Schild im Topf, &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kraeuterallerlei.de/falsche-kraeuterbezeichnungen/">Falsche Kräuterbezeichnungen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://kraeuterallerlei.de">kraeuterallerlei.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es kommt immer wieder vor, dass man ein Kraut im Super- oder Baumarkt statt im Fachhandel ersteht. Bei mir scheint es dazu fast genauso oft vorzukommen, dass ich Kräuter kaufe, die einfach falsch oder unzureichend gekennzeichnet sind.<br />
</strong><br />
Das &#8222;Bohnenkraut&#8220; auf meinem Balkon entpuppte sich ja als <a href="/currykraut/" title="Currykraut" target="_blank">Currykraut</a>. Soweit so gut. Ein falsches Schild im Topf, das passiert ja relativ leicht. Viel schlimmer sind komplett unzureichende Bezeichnungen. Im Frühjahr kaufte ich im Supermarkt eine &#8222;Minze&#8220;. Jedenfalls stand diese Bezeichnung auf dem kleinen Einsteckschild. Ich verwendete sie nicht allzu oft. Nur ab und zu ein kleines Zweiglein in einer Gewürzmischung. Nun fängt diese Minze an zu blühen und das brachte mich darauf, sie mal näher zu bestimmen. Denn Minzesorten bzw. Mischformen unterschiedlicher Minzen gibt es wirklich viele.<span id="more-326"></span></p>
<p>Mein Kräuterbuch und einige Informationen aus dem WWW bringen mich nun zu der Annahme, dass es sich bei meiner Minze um Poleiminze handelt. Ich bin erstaunt bis erschrocken, denn eine Pflanze (von der man als Händler annehmen muss, dass sie verzehrt wird, weil sie neben Rosmarin und <a href="/medizinische-wirkung-von-salbei/" title="Salbei" target="_blank">Salbei</a> als Küchenkraut angeboten wird) zu verkaufen, die giftig und nicht für den Verzehr gedacht ist, ist schon dreist.</p>
<p style="text-align: center">
<p>Wer also Kräuter und andere Zierpflanzen nicht nur beim Fachhändler kauft, sollte sich vor Gebrauch immer darüber erkundigen, ob wirklich drin ist, was drauf steht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kraeuterallerlei.de/falsche-kraeuterbezeichnungen/">Falsche Kräuterbezeichnungen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://kraeuterallerlei.de">kraeuterallerlei.de</a>.</p>
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		<title>Frische Kräuter sind oft belastet</title>
		<link>https://kraeuterallerlei.de/frische-kraeuter-sind-oft-belastet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kraeuteradministrator]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 16:32:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kraeuterallerlei.de/frische-kraeuter-sind-oft-belastet/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vermeldet in seinem aktuellen Bericht über die Belastung von Lebensmitteln, dass im Vergleich zum Vorjahr weniger Pestizide in unserer Nahrung zu finden sind. Ein gute Nachricht. Doch Berufspessimisten wissen: Wo es eine gute Meldung gibt, muss sich auch eine schlechte verstecken. Und sie haben Recht, denn frische Kräuter betrifft &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kraeuterallerlei.de/frische-kraeuter-sind-oft-belastet/">Frische Kräuter sind oft belastet</a> erschien zuerst auf <a href="https://kraeuterallerlei.de">kraeuterallerlei.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vermeldet in seinem aktuellen Bericht über die Belastung von Lebensmitteln, dass im Vergleich zum Vorjahr weniger Pestizide in unserer Nahrung zu finden sind. Ein gute Nachricht. Doch Berufspessimisten wissen: Wo es eine gute Meldung gibt, muss sich auch eine schlechte verstecken. Und sie haben Recht, denn frische Kräuter betrifft diese Verbesserung leider nicht.</strong></p>
<p>Nachdem Berichte über <a href="/deutsche-kraeuter-bestrahlt/" title="deutsche Kräuter bestrahlt?" target="_blank">bestrahlte Lebensmittel</a> die Verbraucher beunruhigten, folgt jetzt der nächste Rückschlag. Frische Kräuter sind laut der Studie aus 2006 auffällig oft über die Maßen belastet. In Zahlen bedeutet das Folgendes: In 184 Proben wurde nach Pestiziden gesucht. Rund 21 Prozent der Produkte fielen durch eine zu hohe Schadstoffbelastung auf. Zu hoch, das meint, dass der Rest der Proben nicht frei von Pflanzenschutzmitteln sein muss und es wahrscheinlich auch nicht ist. Denn solange die oberste Grenze nicht überschritten wird, tauchen diese Kräuter in der Statistik unter diesem Punkt auch nicht auf. Inwieweit sie trotzdem belastet sind und was das langfristig für die Gesundheit bedeutet, möchte ich am liebsten gar nicht wissen.</p>
<p>Rucola, den ich in gewisser Weise auch zu den Kräutern zähle, wurde ebenfalls untersucht. Die Bilanz ist nicht besser, denn von rund 300 Proben gelten 26 Prozent als stark belastet. Mir vergeht der Appetit auf den nächsten Salat gehörig. Insgesamt rät das BVL zu Produkten aus deutschen Anbaugebieten, da diese in der Menge oft deutlich weniger belastet seien. Ich schließe mich diesem Tipp an, gehe aber noch einen Schritt weiter: Bio! Angesichts der Probleme ist das wohl bald eine seltene Gelegenheit, beliebte Topfkräuter wie <a href="/schnittlauch-gesundes-kuechengewuerz/" title="Schnittlauch" target="_blank">Schnittlauch</a>, <a href="/petersilie-kuechengewuerz-und-heilpflanze/" title="Petersilie" target="_blank">Petersilie</a>, <a href="/basilikum/" title="Basilikum" target="_blank">Basilikum</a> und <a href="/rosmarin/" title="Rosmarin" target="_blank">Rosmarin</a> schadstoff-frei zu genießen. Wer dabei auf deutsche Kräuter aus der Region zurückgreift, tut sogar noch etwas für die Umwelt. Wer will schon, dass der Meeresspiegel für nichts weiter als eine Tasse <a href="/medizinische-wirkung-von-salbei/" title="Salbei" target="_blank">Salbeitee</a> &#8211; frisch gezupft- weiter steigt? Also: Support your local Biobauernhof! Alternativ kann man ja auch öfter mal Verwandte und Freunde mit eigenen <a href="/der-kuechengarten/" title="Der Küchengarten" target="_blank">Kräutergärten</a> besuchen oder, wenn der Platz es zulässt, gleich selbst anbauen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kraeuterallerlei.de/frische-kraeuter-sind-oft-belastet/">Frische Kräuter sind oft belastet</a> erschien zuerst auf <a href="https://kraeuterallerlei.de">kraeuterallerlei.de</a>.</p>
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